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Festschrift: 25 Jahre Schutzbund

Festschrift zur Jubiläumsveranstaltung am 17.06.2006 in Fulda

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7 Seiten

Aktuell wie nie zuvor: Die Themen des SDV

Plötzlich sind die Themen ganz aktuell: „Deutschland am Ende der Geburtenskala“, „Dramatischer Kindermangel“, „Vergreisung der Gesellschaft“, „Wer zahlt unsere Renten?“, „Demographische Katastrophe“, „Gewalt an Schulen“, „Die Multikulti-Lüge“, „Integration gescheitert?“ – so die Schlagzeilen der letzten Monate.
Die originären Themen des Schutzbundes für das Deutsche Volk (SDV) sind plötzlich in aller Munde. Doch der medialen Abarbeitung nach den Regeln der Steigerung von Auflage und Einschaltquote folgen keine politischen Schlüsse. Weder in der Familien- noch in der Zuwanderungspolitik gibt es ein Umdenken. Im Gegenteil,  man hält krampfhaft an den alten Konzepten fest.

Seit 25 Jahren besteht der Schutzbund für das Deutsche Volk e.V.. Ausgangspunkt war das "Heidelberger Manifest" vom 17. Juni 1981, in dem 15 deutsche Hochschulprofessoren den schon damals klar erkennbaren demographischen Abwärtstrend aufgriffen und auf die Gefahr der Überfremdung hinwiesen. Zugleich wurde zur Gründung einer Organisation aufgerufen:

„Bereits jetzt sind viele Deutsche in ihren Wohnbezirken und an ihren Arbeitsstätten Fremdlinge in der eigenen Heimat.
Der Zuzug der Ausländer wurde von der Bundesregierung aus Gründen des heute als fragwürdig erkannten hemmungslosen Wirtschaftswachstums gefördert. Die deutsche Bevölkerung wurde bisher über Bedeutung und Folgen nicht aufgeklärt. Sie wurde auch darüber nicht befragt. Deshalb rufen wir zur Gründung eines parteipolitisch und ideologisch unabhängigen Bundes auf, dessen Aufgabe die Erhaltung des deutschen Volkes und seiner geistigen Identität auf der Grundlage unseres christlich-abendländischen Erbes ist.“
(Das „Heidelberger Manifest“ in der Urform vom 17. Juni 1981 und in der öffentlichen Fassung finden Sie im Anhang dokumentiert)

Somit wurde am 26.09.1981 in Heidelberg, der SDV gegründet. Im Hotel „Haarlass“ fand später die Vorstellung des SDV vor der Presse und dem Fernsehen statt.
Inzwischen haben die Gründe für die Arbeit des Schutzbundes dramatische Aktualität bekommen. Der Auftrag unserer überparteilichen Vereinigung, die Erhaltung des Deutschen Volkes in seiner Heimat und Kultur, ist heute wichtiger denn je.

Es konnte nicht ausbleiben, daß der Schutzbund in das Visier von „Antifaschisten“ und Verfassungsschutzämtern geriet.
Im Mittelpunkt unserer Überlegungen steht die Frage, warum beständige Warnungen und wohlwollende Vorschläge in den maßgeblichen politischen Parteien keine Umsetzung finden. Was läuft schief in Deutschland? Was ist zu tun?

Ursachenforschung

„Nie wieder Deutschland!“ Dieser Ruf engagierter „Antifaschisten“ kommt tonangebenden Politikern und Redakteuren in Deutschland kaum über die Lippen. Doch sie denken genauso! Deutschland müsse „von außen eingehegt und von innen heterogenisiert“ werden (Ex-Bundesaußen-minister Joseph Fischer), die „spezifische Geschichte“ Deutschlands erlaube nicht, „als zu Rettendes die Nation“ zu betrachten (Verfassungs-richterin Christine Hohmann-Dennhardt) und überhaupt wäre der „historisch belastete Begriff des Patriotismus“ besser mit „Sozialkapital“ zu übersetzen (Rezensent der Süddeutschen Zeitung Winfried Kretschmer). Die Zitate kennzeichnen eine verbreitete Geisteshaltung unter den Herrschenden.

1981, im Gründungsjahr des Schutzbundes, war im Handbuch „Ausländer oder Deutsche – über die Integration ausländischer Bevölkerungsgruppen in der BRD“, Bund-Verlag Köln, (von Liselotte Funke, Ausländer-beauftragte der Bundesregierungen von Helmut Schmidt und Helmut Kohl) die Bevorzugung Fremder bereits angekündigt worden: „Integrationshilfen sollen eingesetzt werden um den Ausländern Chancengleichheit zu verschaffen. Um ihnen diese Chancengleichheit zu verschaffen muß jedoch für wenigstens zwei Generationen mehr für Ausländer  getan werden als für Deutsche, da sie allein nicht in der Lage sind, die Sozialisationsunterschiede zu überwinden.“

Selbsthaß

Die Ursache für Massenzuwanderung und demographischen Abwärtstrend ist ein tief sitzender Selbsthaß, der von den meisten Handelnden als solcher überhaupt nicht mehr wahr genommen wird. Die daraus resultierende Bevorzugung alles Fremden ist Selbstverleugnung und Selbsttäuschung zugleich. „Wer sein Volk nicht liebt, kann die anderen Völker nicht verstehen.“ Diese Worte Kurt Schumachers haben zeitlose Gültigkeit.
Der Bevölkerungswissenschaftler Prof. Herwig Birg erkannte angesichts der demographischen Talfahrt: “Es könnte mehr dahinter stecken – eine Art historisch verwurzeltes, stilles Einverständnis mit dem Abwärtstrend auf der schiefen Bahn, eine Art Selbstbestrafung als Folge von Selbsthaß.“
Dieser Selbsthaß hat es auch vermocht, daß der Skandal der millionenfachen Tötung ungeborenen Lebens aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt wurde. Die Politik hat die Massenabtreibung (täglich 1000!), die unser demographisches Problem verschärft, sogar durch die Finanzierung über die Krankenkassen institutionalisiert.

Unsere „Gesellschaft“ empfindet das Kind als Betriebsunfall für die persönliche Karriereplanung. Es ist nur noch ein Kostenfaktor.
Immer wieder hatte Professor Birg gewarnt: „Das Treibenlassen seiner demografischen Probleme und das öffentliche Schweigen darüber sind nicht Kennzeichen einer demokratischen Gesinnung. Die Länder Europas müssen sich Rechenschaft darüber ablegen, ob sie die niedrige Geburtenrate so wie bisher auf Dauer einfach durch ungesteuerte Einwanderung kompensieren und den sich daraus ergebenden fundamentalen Wandel ihrer kulturellen Identität wirklich wollen oder ob sie das Ziel anstreben, zu einer demografisch nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung zurückzukehren, was voraussetzt, daß eine Gesellschaftspolitik konzipiert wird, bei der demografische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Maßnahmen so aufeinander abgestimmt werden, daß sie sich in ihrer Wirkung ergänzen und nicht – wie bisher – gegenseitig blockieren und aufheben“ (in der FAZ vom 24.02.1999).

Probleme längst bekannt

In vielen Flugschriften hat der Schutzbund immer wieder auf die Probleme durch deutschen Geburtenrückgang und Massenzuwanderung hingewiesen. Die Hinweise sind keine Schwarzmalerei. Die Entwicklung der nächsten Jahre verläuft mathematisch unerbittlich. Schon ab 2010 werden die unter 40jährigen in den großen Städten mehrheitlich nicht mehr deutscher Herkunft sein. Wollen wir das? Glauben wir nach den multiethnischen Unruhen in England und Frankreich noch an den sozialen Bestand und den inneren Frieden der „multikulturellen Gesellschaft“?

Zitate aus Schutzbund-Flugschriften:

„Das Bundesverfassungsgericht hat am 21.10.1987 entschieden: „Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes.“ Bundesregierung, Bundestagsparteien und veröffentlichte Meinung scheinen dies zu mißachten. Das deutsche Volk wird nicht einmal gefragt, ob es mit seiner wie automatisch ablaufenden Überfremdung einverstanden ist. Verantwortungsbewußte Bürger, die hierüber aufklären wollen, werden totgeschwiegen oder ausgegrenzt.“ (Bekanntmachung, 1999)

„Der bereits jahrzehntelange deutsche Geburtenschwund ist nicht zwangsläufig, er ist umkehrbar. Unsere politischen Führer nehmen ihn aber billigend in Kauf und gefährden damit die Existenz unsere Volkes. Niemand hat das Recht, unsere Heimat, unser dicht besiedeltes Land, das unsere Vorfahren kultiviert und zu dem gemacht haben, was es heute ist, anderen Völkern, fremden Menschen zu überlassen.“ (Unser Land, 2002)

„Wir brauchen ein Repatriierungsgesetz. Die große Mehrheit unseres Volkes lehnt eine weitere Einwanderung und Überfremdung ab. Mit falschen Zahlen und Versprechungen will man uns angebliche Vorteile der endlosen Einwanderung einreden. Deutsche Politik muß zuvorderst dem Deutschen Volk dienen! Verlangen Sie mit uns die humane Familienzusammenführung aller rechtswidrig in Deutschland lebenden Ausländer in ihren Heimatländern!“ (Rückführung statt Einwanderung, 2003).

"Wir dürfen die Ausbreitung und Vermehrung fremder Völkerschaften und Kulturen auf deutschem Boden auf Kosten der Erhaltung unseres eigenen Volkes, seiner Heimat und Kultur nicht zulassen und schon gar nicht aktiv betreiben. Im Mittelpunkt deutscher Politik muß die Erhaltung des deutschen Volkes stehen! Das verlangt die Verantwortung gegenüber unserem Volk und Land und nicht zuletzt auch gegenüber uns selbst." (Dipl. Ing. Hubert Dröscher, Ehrenvorsitzender des SDV)

Politik ohne Reaktion

Im Februar 2006 schrieb der Schutzbund rund 600 Bundestags-abgeordnete und zusätzlich rund 100 Abgeordnete deutscher Länderparlamente an. Unter dem Motto „Aufschwung mit Kindern!“ wurde ein Vorschlag für eine Rentenreform nach Prof. Dr. Wilfrid Schreiber vorgestellt, der eine „Kinderrente“ für Eltern beinhaltete (siehe Folgeseiten). Die Reaktion der „Volksvertreter“ kann nur als beschämend bezeichnet werden.
Nur rund ein Dutzend der Abgeordneten haben schriftlich oder telefonisch geantwortet! Und auch diese Antworten waren wenig konkret, d.h. unverbindlich zustimmend bzw. abwiegelnd. Und dies bei einem derartig zentralen Thema! Der Vorschlag für eine Rentenreform nach Prof. Schreiber beinhaltet immerhin ein konkretes Modell zur Stärkung unserer Familien. Anscheinend werden aber derartige Vorschläge, die von außerhalb kommen, von der abgeschotteten politischen Klasse nur als störend empfunden. Möglicherweise können unsere Politiker mit dem Begriff der „deutschen Familie“ auch nichts mehr anfangen.
Auch Professor Birg berichtete in einem Welt-Interview (siehe unten) vom Desinteresse der Politik: „Ich habe den damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau schon vor vielen Jahren in einem mehrstündigen Gespräch über die Fakten unterrichtet. Das Ergebnis war in Freundlichkeit verpacktes Desinteresse.“

Löst die Massenzuwanderung das Problem?

Noch vor wenigen Jahren empfahl die rot-grüne „Zuwanderungs-kommission“ unter der CDU-Politikerin Rita Süßmuth eine jährliche Einwanderung von 900.000 Menschen. Von Politikern aller Bundestagsparteien wird uns erklärt, Deutschland brauche Einwanderung aus kulturellen, wirtschaftlichen und demographischen Gründen. Ausländer würden einen Standortvorteil für die Kommunen in der globalisierten Welt bedeuten. Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth sagte sogar unlängst: „Öffentliche Räume, wo Menschen mit Migrations-hintergrund nicht vorkommen, müssen überwunden werden“ und „Interkulturalität ist die Zukunft!“.
Bezogen auf die Rentenversicherung ist das demographische Desaster selbst mit verstärkter Masseneinwanderung nicht mehr lösbar: „Um das Verhältnis von (Beitrag zahlenden) Erwerbstätigen zu Rentnern konstant zu halten, müßten bis 2050 insgesamt über 186 Millionen Menschen ins Land strömen.“ (Institut der deutschen Wirtschaft, Köln). 

Das verantwortungslose Verhalten der politischen Klasse, angesichts einer sich seit langem abzeichnenden Entwicklung, ist kennzeichnend für den geistigen Zustand unseres Landes.

In einem Welt-Interview vom 28.02.2006 äußerte sich Prof. Herwig Birg zur These, Deutschland brauche Einwanderung aus kulturellen, wirtschaftlichen und demographischen Gründen: „Dann kommt die Einwanderung als Defizitausgleich ins Spiel. Hauptproblem ist, daß die meisten Einwanderer Deutschlands eine andere Wertschätzung von Bildung haben. Wozu Mädchen gut ausbilden, wenn ihre Heiratspartner das nicht schätzen? Wozu sollen Jungs viel lernen, wenn für Männlichkeit andere Maßstäbe gelten? Pisa hat für die deutschstämmigen Schüler wesentlich bessere Ergebnisse erbracht. Man muß den Test nach Deutschen und Migranten untergliedern. Aber das traut sich fast niemand. Die Betriebe beklagen sich über den Mangel an ausbildungsfähigen Schulabgängern, die Universitäten über nicht studierfähige Abiturienten. Der Standort Deutschland hat Schaden genommen. Dem "Land der Ideen" gehen die Ingenieure aus. In vielen Branchen ist Deutschland nicht mehr erstklassig. Warum schlägt die Wirtschaft nicht Alarm und zwingt die Politik, wieder das Land mit der besten Bildungspolitik der Welt zu werden?“

Und weiter: „Die jüngere (Bevölkerung) wird in wenigen Jahren in den Großstädten von der zugewanderten Population und ihren Nachfahren bestimmt. Das geschieht zunächst auf Quartiersebene, dann auf Stadtteilebene, und dann nähert sich das der 50-Prozent-Marke in der Stadt insgesamt. Umkehren kann man das nicht. Ein von 90 Prozent Moslems bewohnter Stadtteil ist nicht kulturell "zurückzuholen". Wer da von "kultureller Bereicherung" spricht, soll das erklären: Wo sind die Galerien, die Orchester, die Chöre und Theater, die uns bereichern? Bunte Gemüseläden, Restaurants und Folklore sind schön, aber nicht genug. Kultur wird erst wirksam, wenn Menschen für andere einstehen, ohne dafür rechtlich gezwungen werden zu können.“

Wer nun glaubt, diese Politik sei unbeabsichtigt, sozusagen ein Betriebsunfall, der täuscht sich. Die Politik ist gewollt, sie ist die Folge jenes Selbsthasses, der bewußt oder unbewußt das Handeln der Verantwortlichen bestimmt.

Plädoyer für die Zukunft

Der Lösungsansatz liegt in der Rückbesinnung auf ein waches Nationalbewußtsein und in der Aufwertung der deutschen Familie im „gesellschaftlichen Ansehen“ bei gleichzeitiger spürbarer wirtschaftlicher Förderung. Dieser Ansatz bedingt jedoch einen Paradigmenwechsel, der mit der gegenwärtigen politischen Klasse nicht zu machen ist.

Warum Familie?

Die Zersplitterung der Familie ist das Merkmal einer kranken Gesellschaft. Kinder in den Hort oder die Ganztagsschule, beide Eltern berufstätig (da ein Einkommen heute oft nicht mehr ausreicht) und die Großeltern in die Pflegeheime, wo sie oft ein menschenunwürdiges Dasein fristen. Dies ist das lebensfeindliche Konzept eines ausschließlich kommerzorientierten Systems.
Dagegen steht die Familie bei den Menschen unverändert hoch im Ansehen. Nach einer Ende Mai 2006 veröffentlichen Umfrage des Allensbach-Instituts ist die Familie für 76 Prozent der Deutschen das Wichtigste im Leben. Die familiären Bindungen werden in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs an Bedeutung gewinnen. Ebenso werden nationale Identitäten eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung schwerer Krisen sein. Eine Leistungs- und Solidargemeinschaft kommt ohne diese Bindungskräfte nicht aus.

Familie: Grundlage für Frieden und Wohlstand

Praktisch alle psychologisch-pädagogischen Erkenntnisse - bestärkt durch die moderne Hirnforschung - laufen auf eine Tatsache hinaus: Kinder brauchen dauerhafte, feste emotionale Bindung, um sicher zu werden und in Freiheit lernen zu können, um neugierig zu werden auf Neues, um kreative Kräfte zu entdecken, um natürliche Angst und Streß zu bewältigen. Je geborgener ein Kind aufwächst, um so selbstbewußter, freier und offener wird es fürs Wagnis des Unbekannten. Dieses Potential an emotionaler Stärke und geistiger Kreativität, gepaart mit Disziplin und Ordnung, ist Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines rohstoffarmen Landes. Daher muß die Kinderbetreuung in der Familie der Fremdbetreuung vorgezogen werden. Es sind wieder die ideellen und materiellen Voraussetzungen herzustellen, die eine Erziehung in der Familie durch einen dauernd anwesenden Elternteil erlauben.
Das Elterngeld der Großen Koalition ist unter diesem Aspekt ein „vergiftetes Geschenk“, weil es nicht als Anerkennung für eine gesellschaftlich wertvolle Tätigkeit gezahlt wird, sondern als Ersatz für ausfallendes Erwerbseinkommen. „Daß die feministische Befreiungs-ideologie die Frauen massenhaft in Beschäftigungsverhältnisse getrieben hat, in denen sie sich selbst und ihren Familien entfremdet wurden, wagen heute nur noch ausgewiesene Feministinnen und Karrierefrauen auszusprechen“ (FAZ 05.05.2006).

Hinzu kommt: Viele Milliarden, die heute jährlich für erfolglose Integrationsbemühungen für Migranten ausgegeben werden, belasten das Wirtschaftswachstum, da hierfür Steuern und Sozialversicherungsbeiträge einen Rekordstand erreicht haben. Die These, wonach Einwanderer unserer Wirtschaft nutzen oder gar unsere Renten finanzieren, ist aber falsch. Nach Berechnungen von Prof. Birg kostet jeder Einwanderer den deutschen Staat durchschnittlich mindestens 2.000 Euro pro Jahr.

Warum deutsche Familie?

Wir wollen die Rolle der deutschen Familie in ihrer ursprünglichen Bedeutung für das Volk erhalten und ausbauen. Von den Ausländern und deren Kindern können wir keine Identifikation mit Deutschland erwarten. Ihre Beziehung zum deutschen Staat ist ausschließlich materieller Natur. Zum Teil aus fremden Kulturkreisen kommend und ihre kulturelle Identität wahrend, wollen sie Anteil am  Arbeitsmarkt und Sozialsystem des Gastlandes haben. Die multiethnische Gesellschaft, Kalkül der „Eine-Welt-Ideologen“, ist jedoch nicht belastbar. Sie bricht in Krisensituationen innerhalb von Stunden an der ethnischen Bruchkante auseinander. Die „Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes" (Teso-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Okt. 1987) ist dagegen Voraussetzung für den sozialen Frieden. Dieser kann in der multikulturellen Gesellschaft nur noch um den Preis ständig steigender Sozialkosten gewahrt werden. Nur wer sich mit seinem Volk verbunden fühlt, bringt die Bereitschaft für das Engagement zur Zukunftssicherung auf. Nur so hat der Gesellschaftsvertrag der Sozialversicherungen eine Grundlage.

Schule der Zukunft?

Aus dem Brandbrief der Lehrer der Rütli-Schule, Berlin-Neukölln:

„Wir müssen feststellen, daß die Stimmung in einigen Klassen zur Zeit geprägt ist von Aggressivität, Respektlosigkeit und Ignoranz uns Erwachsenen gegenüber. Notwendiges Unterrichtsmaterial wird nur von wenigen Schüler/innen mitgebracht. Die Gewaltbereitschaft gegen Sachen wächst: Türen werden eingetreten, Papierkörbe als Fußbälle mißbraucht, Knallkörper gezündet und Bilderrahmen von den Wänden gerissen. Werden Schüler/innen zur Rede gestellt, schützen sie sich gegenseitig. Täter können in den wenigsten Fällen ermittelt werden." Die Bemühungen, Regeln durchzusetzen, stoßen auf massiven Widerstand. „In vielen Klassen ist das Verhalten im Unterricht geprägt durch totale Ablehnung des Unterrichtsstoffes und menschenverachtendes Auftreten. Lehrkräfte werden gar nicht wahrgenommen. Gegenstände fliegen zielgerichtet gegen Lehrkräfte durch die Klassen, Anweisungen werden ignoriert."

Von den Eltern erhalten die Lehrer wenig Unterstützung. „Termine werden nicht wahrgenommen, Telefonate scheitern am mangelnden Sprachverständnis." Die Kinder bekämen weder von den Eltern noch von der Wirtschaft Perspektiven aufgezeigt, „um ihr Leben sinnvoll gestalten zu können". In den meisten Familien seien die Schüler die einzigen, die morgens aufstehen - falls sie aufstehen. Sie seien vor allem damit beschäftigt, „sich das neueste Handy zu organisieren, ihr Outfit so zu gestalten, daß sie nicht verlacht werden, damit sie dazugehören. Schule ist für sie auch Schauplatz und Machtkampf um Anerkennung. Der Intensivtäter wird zum Vorbild. Es gibt für sie in der Schule keine positiven Vorbilder. Sie sind unter sich und lernen Jugendliche, die anders leben, gar nicht kennen". Der Aufschrei der Lehrer gipfelt in einer Aussage völliger Resignation: „Wir sind ratlos."

Kinder sind ein Konjunkturprogramm

Plädoyer für einen Aufschwung mit Kindern

Die Kinderzahl ist zwar nicht alleiniger Faktor für eine wirtschaftliche Belebung, aber ein wesentlicher Faktor, weil sie Ausdruck des Zukunftswillens eines Volkes ist. Seit 1975 sind die Kinderjahrgänge jeweils nur noch etwa 2/3 so groß wie die Jahrgänge ihrer 30 Jahre älteren Elterngenerationen. In seinem jüngsten Buch „Die ausgefallene Generation – Was die Demographie über unsere Zukunft sagt“ (C.H. Beck, ISBN 3-406-53749-9), kommt Prof. Herwig Birg zu der Diagnose: „Es ist dreißig Jahre nach zwölf. Die Eltern, die heute Kinder zur Welt bringen müßten, sind niemals geboren worden.“

Zusammenhang zwischen Kinderzahl und Konjunktur

Seit 1975 wurden jedes Jahr mindestens 350.000 Kinder weniger geboren als zum Bestandserhalt der eigenen Bevölkerung notwendig gewesen wäre. Eine schlichte Überlegung zeigt, daß das Hinschwinden der Bevölkerung auch einen schwindenden Bedarf an sämtlichen Lebensgütern nach sich zieht. Wenn die Deutschen – bei einer Reproduktion von 67% - mit mathematischer Unerbittlichkeit nach weiteren zwei Generationen fast ausgestorben sind, dann werden sie keinerlei Bedarf mehr haben. Vorher wächst theoretisch der Anteil der Arbeitslosen. Tatsächlich werden die letzten Deutschen noch von den neuen Herren des Landes zur Versorgung ihres eigenen, wachsenden Bevölkerungsanteils beschäftigt werden.

Damit ist die nur scheinbar logische Behauptung widerlegt, eine normale Geburtenzahl der Deutschen würde heute eine noch höhere Arbeitslosigkeit bedeuten.
Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland, profitorientierter Stellenabbau und fortschreitende Automatisierung treiben die Arbeitslosigkeit in die Höhe. Der Öffentlichkeit ist aber noch nicht bewußt, daß auch das Schrumpfen des vom deutschen Bürger geprägten Binnenmarktes wesentlich dazu beiträgt. Das Heer der Arbeitslosen wächst mit dem Heer der Ungeborenen. Das ist kein Zufall!

Wir brauchen jetzt ein Sofortprogramm zur massiven Verbesserung des Einkommens und der Rentenversorgung deutscher Eltern. In Frankreich und Skandinavien haben derartige Maßnahmen die demographische Schieflage rasch verbessert.

Ferner brauchen wir ein humanes Rückführungsprogramm für Wirtschaftsflüchtlinge die unsere Sozialsysteme dauerhaft belasten.

Anhang:

Dokumentation: Das Heidelberger Manifest

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