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Vorbürgerkrieg

Eintrag des Instituts für Staatspolitik im Weltnetz vom 3.9.2007 (http://www.staatspolitik.org)
Vgl. a. Götz Kubitschek: „Provokation“, Edition Antaios, Schnellroda, 2007

Ich möchte auf den Begriff Vorbürgerkrieg zurückkommen. Doris Neujahr/Torsten Hinz hat in der Jungen Freiheit von letzter Woche im Zusammenhang mit dem Medienspektakel um Mügeln von einem “geistigen Bürgerkrieg” gesprochen. Meiner Meinung nach ist der “geistige Bürgerkrieg” ein Teilbereich dessen, was wir “Vorbürgerkrieg” nennen können.
Der Vorbürgerkrieg ist die Phase latenter Konflikte entlang von Bruchlinien, die mitten durch die Gesellschaft verlaufen. Es fehlt die Offensichtlichkeit des Konfliktpotentials: Wer die Bruchlinien wahrnehmen will, wird Dutzende Beispiele finden und auf den Begriff bringen können. Jedoch ist auch das Gegenteil möglich: den schwelenden Konflikt und sein exemplarisches Auflodern abzutun und den Vorbürgerkrieg zu bestreiten.
In Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern sind es die ethnischen, kulturellen, religiösen Bruchlinien, entlang derer wir die Kennzeichen des Vorbürgerkriegs wahrnehmen können. Ich denke, daß kaum jemand die Tatsache der Konflikte als solche leugnen wird. Die entscheidende Frage, die man jedem stellen muß, der darüber nachzudenken in der Lage ist, lautet: Bist Du bereit, Dich in diesem Vorbürgerkrieg auf unsere, das heißt: auf die deutsche Seite zu schlagen?
Die deutsche Seite: Hier im Blog schrieb vor ein paar Wochen einer recht nüchtern, daß das Deutsch-Sein sich bei vielen wohl darauf beschränke, ein normales Arbeits- und Konsum-Leben in einer deutschen Umgebung, unter deutschem Recht und Gesetz und ausgestattet mit all den Annehmlichkeiten des deutschen Staats in seiner heutigen Form zu leben. Und es fehlte auch nicht der notwendige Nachsatz: daß dies zwar nicht viel sei, aber immerhin die Möglichkeit einer deutschen Zukunft offenhalte. Im schlechten Fall bleibe es eben für eine lange Zeit beim Arbeiten und Konsumieren.
Der multikulturelle Arbeits- und Konsum-Staat hingegen bleibt bestenfalls eben dieser multikulturelle Arbeits- und Konsum-Staat. Im schlechteren Fall aber versucht eine der demographisch dynamischen Minderheiten (die in vielen westdeutschen Städten bald Mehrheiten bilden) unseren Staat anders zu organisieren oder zumindest so etwas wie ethnisch befreite Zonen zu bilden. Deutsche, die in oder in der Nähe solcher Zonen leben, müssen in ihrem eigenem, dem deutschen Staat erleben: Binnenvertreibung, Kriminalität, Zivilisationsrückschritte, Gewalt, Senkung des Bildungsniveaus, mannigfache Ausnutzung der Sozialsysteme usf..
In unserer Diskussion spielt es überhaupt keine Rolle, daß etliche Deutsche recht gerne in einer multikulturellen Atmosphäre aufgehen oder darin eine Bereicherung für ihr Leben sehen: Meist sind es Intellektuelle, die sich untereinander bereichern oder aber Deutsche, die die neue Hackordnung akzeptieren und Anschluß an starke türkische Clans suchen und finden. Wer Kinder hat, als Polizist für Recht und Ordnung zu sorgen hat, wer finanzschwach ist und nicht in bessere Viertel ausweichen kann, wer an einer Schule mit hohem Ausländeranteil unterrichtet: Der wird vom Einzelfall absehen, wird ihn nicht mit der Gesamtentwicklung verwechseln und keine Bereicherung empfinden, sondern vor der Frage stehen, ob er sich wehrt oder ob er verschwindet.
Gegenwehr oder Verschwinden: Das sind die beiden Möglichkeiten. Wie man verschwindet, hat Jean Raspail im “Heerlager der Heiligen” bedrückend beschrieben. Vom Vorbürgerkrieg zum Kampf um die Vorherrschaft im eigenen Land gibt es keinen zwingenden Ablauf. Wenn eine Seite die Kraft für die Auseinandersetzung nicht aufbringt, verschwindet sie einfach. Oder mit anderen Worten: Wenn die Deutschen zu zivilisiert für die Notwendigkeiten des Vorbürgerkriegs bleiben, ist die Auseinandersetzung bereits entschieden: “Nur Barbaren können sich verteidigen” (Nietzsche).

Alles in allem stellen sich drei Aufgaben:

1. den Deutschen einen Begriff davon zu geben, daß sie alles Recht auf eine eigene Zukunft in ihrem eigenen Land haben und daß sie dieses Recht durchsetzen müssen;
2. den Deutschen einen Begriff davon zu geben, wie gewaltig der Preis für das multikulturelle Gesellschaftsexperiment bereits ist;
3. unserer Generation (20 bis 40jährige) klarzumachen, daß sie die letzte starke Generation der Deutschen ist, die über klare Mehrheiten verfügt.

Insofern ist der Vorbürgerkrieg vor allem ein geistiger Bürgerkrieg. Er ist die Phase, in der die Gegenwehr begrifflich und strukturell organisiert wird. Wer den Bürgerkrieg vermeiden will, muß den Vorbürgerkrieg annehmen und gewinnen.

Ernst Zündel schreibt am 7. Oktober 2007 aus dem Gefängnis: „Folgende große Deutsche wären nicht geboren worden, hätten unsere Vorfahren so egoistisch gedacht und so selbstzentriert gehandelt wie die heutigen Deutschen das tun:

- der Komponist Franz Schubert als 12. von 14 Kindern,
- der Feldmarschall G. Leberecht Blücher als 7. von 7 Kindern,
- der Arzt und Forscher Robert Koch als 3. von 13 Kindern,
- der Komponist Josef Haydn als 3. von 12 Kindern,
- der Organisator der deutsche Reichspost Heinrich v. Stephan als 8. von 12 Kindern,
- der Physiker Wilhelm Weber als 11. von 12 Kindern,
- Werner von Siemens als 4. von 14 Kindern,
- der Komponist Carl-Maria von Weber als 9. von 10 Kindern,
- Johann Sebastian Bach als 8. von 12 Kindern,
- Friedrich der Große als 4. von 14 Kindern,
- der Anatom Franz von Hall, als 6. von 10 Kindern,
- Richard Wagner als letztes von 9 Kindern,
- der Dichter Eduard Mörike als 7. von 13 Kindern,
- der Maler Philipp Otto Runge als 9. von 11 Kindern,
- General Ludendorff als 3. von 6 Kindern,
- Gotthold Ephraim Lessing als 3. von 12 Kindern,
- Wolfgang Amadeus Mozart als letztes von 7 Kindern,
- Freiherr vom Stein als 5. von 7 Kindern,
- der Freiheitskämpfer Ernst Moritz Arndt als 3. von 10 Kindern,
- Immanuel Kant als 4. von 9 Kindern,
- Otto von Bismarck als 4. von 6 Kindern,
- der Dichter Emanuel Geibel als 7. von 8 Kindern,
- der Komponist Robert Schumann als letztes von 5 Kindern.

Zitiert aus „Stimme des Gewissens“ Nr. 6/2007

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