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Die Hauptstadt ist gefallen

Man sagt, wenn die Hauptstadt eines Landes fällt, fällt das ganze Land.

Die Bevölkerungsentwicklung in Berlin steht synonym für die westdeutschen Großstädte und Ballungszentren, z.B. das Ruhrgebiet oder die Rhein-Main-Region. Eine aktuelle Bevölkerungsstudie [1] belegt für Berlin zwischen den Jahren 1991 und 2002 ein Geburtendefizit der Deutschen von -133.000 Kindern aber einen Geburtenüberschuss der ausländischen Bevölkerung von +48.000 Kindern. Die Geburtenrate der in Berlin lebenden Türken ist doppelt so hoch wie bei den Deutschen. Die Dynamik dieser Entwicklung führte dazu, dass sich alleine in den letzten zehn Jahren der Anteil der Erstklässler ausländischer Herkunft von 20% auf 34% steigerte. Es wird damit gerechnet, dass spätestens 2026 die Hälfte der Kinder aus ausländischen Familien stammt, in Westberlin und bestimmten Stadtteilen ist dieses Szenario schon heute erreicht.

"Während berlinweit der Anteil von Schülern [Erstklässlern] mit nichtdeutscher Herkunftssprache bei 31,5 Prozent liegt, verzeichnet der Bezirk Mitte (mit den Alt-Bezirken Wedding, Tiergarten, Mitte) 63,1 Prozent ausländische Schüler oder Kinder ausländischer Eltern. Der Anteil stieg dort in den vergangenen Jahren um fast drei Prozent. Der Grund ist der Geburtenrückgang in deutschen bei gleichzeitigem Geburtenwachstum in nichtdeutschen Familien"
(Berliner Morgenpost, 17.7.2005)

Gustav Lebhart, Migrationsforscher der Humboldt-Universität, bezeichnete den öffentlichen Umgang mit der Entwicklung als Verschleierung, da in den meisten Statistiken lediglich die Staatsangehörigkeiten der Kinder, nicht aber die Herkunftssprachen, berücksichtigt würden. Heute ist ein Großteil der ausländischen Kinder bereits eingebürgert. Zudem sagt der durchschnittliche Ausländeranteil einer Stadt nichts über die Situation in den unteren Altersgruppen aus, da sich die Altersstruktur zwischen Deutschen und Ausländern grundlegend unterscheidet. Berücksicht man die soziale Situation, das Bildungsniveau und die kulturelle Herkunft der meisten Zuwanderer, ist es kein Zufall mehr, dass das schlechte Abschneiden Deutschlands bei den PISA-Studien und die zunehmenden Gewaltexzesse, wie an der Neuköllner Rütli-Schule, mit dem Anstieg des Migrantenanteils bei den Kindern und Jugendlichen einhergehen. Bereits 60 Grundschulen in Berlin besitzen einen Ausländeranteil von mehr als 60% [2]. Damit unterscheidet sich Berlin nicht grundlegend von anderen Städten, wie z.B. Frankfurt am Main oder München.

Türkischer Tag 2006 in Berlin
(Türkischer Tag 2006 in Berlin
Foto: Spiegel Online, 27.5.2006)

Mit dem Bevölkerungsaustausch steigt das Selbstbewusstsein der ausländischen Gruppen an. Auf dem diesjährigen "Türk Günü" (Türkischer Tag) in Berlin wurde nur noch eine Rede auf Deutsch gehalten, es war die des CDU-Politikers Friedberg Pflüger. Die Integrationspredigten der Politiker führen sich auf solchen Massenveranstaltungen zunehmend ad absurdum. Eins sticht bei der Betrachtung dieser Bilder sofort ins Auge. Der Großteil der ausländischen Bevölkerung besteht aus jungen Menschen.

Die Deutschen hätten in ähnlichen Situationen wahrscheinlich nur noch ein "Rentnerkollektiv" zusammenstellen können.

Das ist die traurige Wahrheit dieser Zeit!

[1] Der Tagesspiegel vom 12.5.2006: "2026: Jedes zweite Kind stammt aus einer Einwanderer-Familie"
[2] Der Tagesspiegel vom 23.5.2006: "Ausländerquote für Schulen in Dahlem"

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