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40 Jahre Schutzbund für das deutsche Volk

Kleine Geschichte des Schutzbundes

Die Unterzeichnung des Heidelberger Manifests am 17. Juni 1981 durch 15 Hochschullehrer gilt als die Geburtsstunde des Schutzbundes für das deutsche Volk. Schon die Initiative als solche in einer Zeit wachsender Sorge um die Zukunft unseres Volkes schenkte vielen ein Gefühl der Erleichterung. Die Tatsache, daß angesehene Professoren diesen ersten Schritt taten, hob die Hoffnung auf das längst fällige Einschwenken der Regierung in eine vernünftige Bevölkerungspolitik. Doch die prompten feindseligen Reaktionen der Politik und der Meinungsindustrie überschatteten schon die Gründungsphase. Sofort wurden die bekannten Verdächtigungen der Fremdenfeindlichkeit, des Rassenhasses und des Rechtsextremismus erhoben. Nicht lange, dann erschien der Schutzbund in verschiedenen Verfassungsschutzberichten.

Einer der Erstunterzeichner des Manifests, Professor Schmidt-Kahler, berichtete später, auf der Erinnerungsversammlung zum 25. Gründungsjubiläum, daß der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt seinen persönlichen Referenten Bert Rürup beauftragte, die linke Studentenschaft gegen die beteiligten Professoren zu mobilisieren. Die Folgen waren nicht nur Störungen der Vorlesungen, sondern auch Tätlichkeiten. In einem lnterview mit der Jungen Freiheit hatte Professor Schmidt-Kahler am 3.Dezember 2004 über diesen Querschuß der Bundesregierung berichtet. In der JF vom 5.12.2004 liest man, daß Rürup auf einer Tagung obrigkeitliche Einflußnahme auf die Karriere der Professoren in positivem oder negativem Sinn je nach ihrer weiteren Haltung zu dem Manifest durchblicken ließ. Schmidt-Kahler selbst sei während einer Öffentlichen Fernsehveranstaltung von einer Studentin geohrfeigt worden. Die Mehrzahl der unterzeichnenden Professoren habe sich gezwungen gesehen, sich zu distanzieren.

Trotzdem waren die Gründer des Schutzbundes zuversichtlich. Das zeigt ein kleines Beispiel. Das Gründungsmitglied Dipl.-Ing. Arthur Becker-Neetz entwarf für das ganze damalige Bundesgebiet eine Gebietsgliederung für die Benennung von Ansprechpartnern des Schutzbundes für die Bürger. Es konnte dann kein einziger örtlicher Vertreter eingesetzt werden. Denn die Erwartung eines durchschlagenden Erfolges einer sachlich gut fundierten Aufklärung durch klar argumentierende Flugblätter erfüllte sich nicht. Der Schutzbund mußte feststellen, daß der Appell an die Vernunft bei unseren Landsleuten verpufft. Dutzende sorgfältig durchdachter Flugblätter wurden zu Zigtausenden verteilt, und es war keine Wirkung zu beobachten. Das war allein schon an der Entwicklung der Mitgliederzahl abzulesen, die nie mehr als einige hundert betrug.

An dieser Stelle muß der unermüdliche Einsatz des Ehepaares Hubert und Ruth Dröscher gewürdigt werden. Es entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt des Schutzbundes. Als ehrenamtliche Geschäftsführung betreute das Ehepaar Dröscher über 30 Jahre hin nicht nur die Kasse, sondern auch die Verbindung zu den Mitgliedern und Freunden des Schutzbundes. Sie dienten dem Schutzbund dabei unter den Vorsitzenden H. J. Scherer (1981- 88), W. Vogel (1989-1993), F. Köberlein (1994 -2002) und ab 2003 H. Holland.

Eine kurze Blüte erlebte der Schutzbund in den 1980er- und frühen 90er Jahren in München, als Friedrich Köberlein dort regelmäßige Zusammenkünfte mit teilweise mehr als 100 Teilnehmern organisieren konnte. Es waren Ausspracheabende, die Herr Köberlein jeweils mit entlarvenden Kommentaren zur politischen Lage einleitete. Für die Vortragsveranstaltungen konnte er auch namhafte Referenten, wie Dr. E.P. Koch, Dr. P. Krebs, E.G. Kögel oder H. Neubauer gewinnen.

In dieser Zeit bekannte sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Urteil vom Oktober 1987 noch zur Bewahrung der Identität des deutschen Volkes, während dasselbe Gericht im NPD-Urteil vom Januar 2017 das Eintreten für das eigene Volk als Volksverhetzung kriminalisierte. Allerdings mußte schon damals das Versammlungs-lokal laufend gewechselt werden. Auch gab es bereits Bedrohungen von der Straße her. Bezeichnend für die Entwicklung war der Verlust eines schönen Vortragssaales in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs. In die Enge getrieben, mußte der Geschäftsführer gestehen, daß eine städtische Behörde Repressalien angedroht habe, falls der Schutzbund weiterhin aufgenommen werde.

Unter diesen ungünstigen äußeren Umständen übernahm Frau Heilwig Holland 2002 den Vorsitz des Schutzbundes. Der Bewegungsspielraum wurde den volkstreuen Kräften seither schrittweise immer weiter eingeschränkt. Um den Zusammenhalt zu fördern und die Standhaftigkeit des Schutzbundes den verstreuten Mitgliedern und Freunden zu bestätigen, lädt Frau Holland alljährlich zu einem Herbsttreffen ein.

In Mitteldeutschland errichtete der Schutzbund im Jahr 2012 auf Initiative der Vorsitzenden ein Mahnmal zur Erinnerung an die zivilen deutschen Opfer der beiden Weltkriege (siehe Foto unten). Damit soll auch an die Kontinuität unserer Geschichte und an unsere Treueverpflichtung erinnert werden.

Als Wahrzeichen eines geistigen Aufbruchs erwählte der Schutzbund 2018 den Hohen Meißner in Nordhessen, den Platz des großen Jugendtreffens im Oktober 1913. Ab 2018 stiftete der Schutzbund den “Hohen-Meißner-Preis“. Der Preis wird alljährlich an Personen verliehen, die sich um die Bewahrung und das Ansehen unseres Volkes verdient gemacht haben.

Trotz aller Behinderungen und trotz des Fern-bleibens der Jugend steht der Schutzbund zu seinem Auftrag. Er versteht sich als bewahrende geistige Kraft; der ,,Vorstandsbrief“ ist seine Stimme und zugleich das Bindeglied zu seinen Anhängern.

Er sieht sich durch mancherlei Anzeichen in der Überzeugung bestärkt, daß die Zukunft den Völkern gehört gemäß einer Grundgesetzlichkeit der Menschheitsgeschichte. Also wird auch unser Volk wieder als Kulturgemeinschaft zusammenfinden. Dafür wollen wir kämpfen!

Gedenktafel

Informieren Sie sich weiter:

Dokumentation: Das Heidelberger Manifest

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